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Informationen

 

Vor der Operation

Keine Angst vor einer Narkose, diese überträgt sich dann auf das Tier.
Hunde und Katzen sollen vor der Narkose nüchtern sein, das heißt 12 Stunden vorher nicht gefüttert werden.
Freigängerkatzen müssen zu diesem Zweck 12 Stunden vor der Operation eingesperrt werden!
Bitte entfernen Sie auch andere Futterquellen bzw. Dinge die die Tiere "stehlen" können.
Wasser kann normal angeboten werden.
Bei Hunden ist es sinnvoll vor dem Operationstermin ausreichend Gassi zu gehen.
Kaninchen und Meerschweinchen sollen vor einer Operation NICHT hungern.
Bitte normal weiterfüttern.

Nach der Operation

Alle Tiere dürfen im Normalfall nach dem Erwachen - wenn sie nicht mehr wackelig auf den Beinen sind - gefüttert werden.
Bitte befolgen Sie die eventuell notwendige Medikamentengabe.
Beim Hund ist meistens eine Halskrause als Schutz gegen das Schlecken an den Nähten erforderlich.
Bitte entfernen Sie diese nicht, der Hund gewöhnt sich nach 1-2 Tagen daran.
Die Krause muss bis zur Nahtentfernung getragen werden.
Die Nähte werden nach 10 Tagen gezogen.

Wenn Sie vor oder nach der Operation Fragen haben, rufen Sie mich bitte an.

Transport der Katze

Der Transport der Katze in die Praxis gestaltet sich oft viel leichter als gedacht, wenn ...

Der Transportkorb sollte aus stabilem Kunststoff sein, vorne und oben eine Öffnung haben.
Durch die obere Öffnung können kurze Untersuchungen durchgeführt werden wenn die Katze einmal "nicht so gut aufgelegt" sein sollte.
Nach Operationen oder Narkosen kann man das Tier von oben leichter in den Korb legen.
Geflochtene Körbe sind schwieriger zu reinigen und haben nur eine Türe, die oft auch schlecht zu schließen ist.
Der Transportkorb sollte, damit er seinen Schrecken verliert, das ganze Jahr im Wohnbereich aufgestellt sein und kann mit einer Decke und Spielzeug interessant gemacht werden.
Viele Katzen akzeptieren den Korb dann als Rückzugsmöglichkeit.
Kurz vor oder während des Transports sollte man die Katze nicht füttern.
Bei der eigentlichen Abfahrt zum Tierarzt hilft die Überrumpelungstaktik.
Die Katze wird durch Streicheln oder Leckerlis angelockt und rasch in den bereits vorbereiteten und geöffneten Transportkorb gesetzt.
Besonders schwierige Tiere werden vorher auf ein Handtuch gelockt, in diesem eingeschlagen und so in den Korb gebracht.
Jetzt kanns losgehen ...

Ein Leitfaden für Hundebesitzer

Medikamenteneingabe bei der Katze

Nach dem Tierarztbesuch stehen viele Katzenbesitzer vor dem Problem die verordneten Tabletten oder Tropfen ihrem Haustier einzugeben.
Einige Katzen fressen Tabletten ins Futter gemischt oder in Leckerlis versteckt, aber nicht alle Stubentiger fressen die Medikamente freiwillig.
Zum Eingeben ist es wichtig die Katze zuerst mit einer Hand gut zu fixieren (am Schoß oder auf einer glatten Fläche).
Dann wird mit einem Finger der anderen Hand das Maul seitlich geöffnet und die Tablette möglichst weit hinten auf den Zungengrund gelegt.
Für Alle, die Angst um ihre Finger bei dieser Prozedur haben, gibt es einen "Tabletteneingeber" in der Ordination.
Dann wird das Maul zugehalten bis die Tablette geschluckt ist.
Das zeigen die meisten Tiere durch Schlecken mit der Zunge.
Manche Medikamente kann man auflösen und aus einer Spritze geben, leider ist das nicht bei allen Wirkstoffen möglich und durch das Auflösen kann erst recht ein unangenehmer Geschmack freiwerden.
Flüssigkeiten werden ähnlich gegeben, am besten aus einer Spritze, die man seitlich am Maul ansetzt.
Pastenförmige Zusatzfutter kann man leicht auf die Zunge geben bzw. auf den Gaumen schmieren.
Sollte das nicht funktionieren wird die Paste notfalls auf die Vorderpfoten aufgebracht und wenn die Katze sich putzt wird der Wirkstoff aufgenommen.
Obwohl neuerdings mit bereits enthaltenen Geschmacksstoffen entwickelt werden wird das Eingeben von Medikamenten noch einige Zeit eine Herausforderung für fürsorgliche Besitzer bleiben.

Gesundheitscheck Katze

  • Haben Sie Veränderungen des Appetits bei Ihrer Katze festgestellt?
  • Trinkt und/oder uriniert Ihre Katze mehr als gewöhnlich?
  • Hat Ihre Katze Schwierigkeiten beim Kauen?
  • Erscheint Ihre Katze weniger beweglich oder steifer?
  • Weigert sich Ihre Katze zu springen oder Treppen zu steigen?
  • Möchte Ihre Katze nicht mehr angefasst oder gestreichelt werden?
  • Hat Ihre Katze Schwirigkeiten ihr Fell im Rückenbereich zu pflegen?
  • Schläft Ihre Katze mehr?
  • Wacht Ihre Katze nachts auf?
  • Miaut Ihre Katze laut ohne ersichtlichen Grund?
  • Erscheit Ihre Katze manchmal verwirrt oder desorientiert?
  • Erscheint Ihre Katze reizbarer oder aggresiver?